Hide and See(k) – Visibility in the Digital Age

  Research group “(In)Visibility in the Digital Age”

Mitglieder
  • Dr. Annekatrin Bock
    Leibniz Institut für internationale Schulbuchforschung
  • Dr. Cornelia Brantner
    IWAF – Institut für Wissenskommunikation und angewandte Forschung GmbH
  • Dr. Hanne Detel
    Universität Tübingen, Institut für Medienwissenschaft
  • Prof. Dr. Ines Engelmann
    Friedrich-Schiller-Universität Jena, Institut für Kommunikationswissenschaft
  • Dr. Christine Linke
    Universität Rostock, Institut für Medienforschung
  • Prof. Dr. Katharina Lobinger
    USI – Università della Svizzera italiana, Institute for Communication Technologies
  • Prof. Dr. Christine Lohmeier
    Universität Bremen, Zentrum für Medien-, Kommunikations- & Informationsforschung
  • PD Dr. Merja Mahrt
    Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Institut für Sozialwissenschaften
  • Prof. Dr. Julia Metag
    Universität Freiburg/Université de Fribourg, Departement für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung
  • Dr. Julia Niemann-Lenz
    Hochschule für Musik, Theater & Medien, Institut für Journalistik & Kommunikationsforschung
  • Vertretungsprof. Dr. Anne Schulze
    Hochschule Koblenz, Fachbereich für Sozialwissenschaften
  • Dr. Nina Springer
    Södertörn University, Stockholm (Schweden), School of Social Sciences
  • Dr. Helena Stehle
    Universität Hohenheim, Institut für Kommunikationswissenschaft
  • Dr. Claudia Wilhelm
    Universität Erfurt, Seminar für Medien- und Kommunikationswissenschaft
Hide and See(k) – Visibility in the Digital Age

» Forschungsschwerpunkte

Im digitalen Zeitalter werden Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit zu bedeutenden Kategorien der Beschreibung und Erklärung digitaler Kommunikationsformen und -inhalte. Dabei sind im Wesentlichen drei Dimensionen relevant: Mit Blick auf die (Un-)Sichtbarkeit von Daten werden erstens Bedingungen der Zugänglichkeit und Verfügbarkeit von Informationen diskutiert. Die Sichtbarkeit von Personen und Institutionen wirft zweitens Fragen bezüglich ihrer Sprechfähigkeit und Meinungsführerschaft auf. Schließlich stellt drittens eine struktur- bzw. prozessbezogene Betrachtung auf die Bedeutung des Sichtbarwerdens oder Sichtbarmachens digitaler Kommunikation ab. Die Arbeitsgemeinschaft nähert sich dem Thema (Un-)Sichtbarkeit in der Digital-Ära aus kommunikations- und medienwissenschaftlicher Perspektive. Die Teilnehmerinnen bearbeiten dabei die zentrale Forschungsfrage: Welche Bedeutung hat (Un-)Sichtbarkeit in der digitalen Welt, wie entsteht sie und welche Folgen hat sie für einzelne AkteurInnen, Organisationen sowie für gesellschaftlich relevante Prozesse?

Die Arbeitsgemeinschaft trifft sich zu einem zweitägigen Auftaktworkshop sowie zu weiteren Sitzungen, z. B. bei Tagungen. Die Auftaktsitzung umfasst wissenschaftliche Präsentationen der Teilnehmerinnen, Gruppenarbeitstreffen sowie ein World Café, bei dem Fragestellungen und Erkenntnisse für die gesellschaftspolitische Öffentlichkeit in einem Dialog mit BürgerInnen diskutiert werden. Die Teilnehmerinnen der Arbeitsgemeinschaft steuern Expertise aus zentralen Forschungsfeldern der Medien- und Kommunikationswissenschaft bei und vertreten unterschiedliche theoretische und empirische Herangehensweisen, die eine breite Konzeptualisierung von Sichtbarkeit erlauben und das im Fach gängige Design- und Methodenspektrum abbilden.

Ziel der Arbeitsgemeinschaft ist, eine gemeinsame Publikation, z. B. in Form eines Special Issue oder eines Sammelbandes zum Thema „Visibility and Digital Communication“, zu erarbeiten sowie einen Folgeantrag vorzubereiten. Ergänzend soll zum Thema „Sichtbarkeit auf digitalen Plattformen und ihre Herausforderungen und Chancen“ wissenschaftlich fundiertes Informationsmaterial z. B. für den Schulkontext konzipiert werden, das auf eine Sensibilisierung junger MediennutzerInnen für Risiken und Potenziale der Thematik abzielt.

Forschungsschwerpunkte
  • Sichtbarkeit
  • Unsichtbarkeit
  • Digitalisierung
  • Digitale Kommunikation
  • Kommunikations- und Medienwissenschaft