Archives for Ethical, Legal and Social Issues

Neue Publikation: Welche Normen prägen die politische Kommunikation und wie ist das zu erklären?

Gerhard Vowe und weitere Autor:innen des Artikels legen auf der Grundlage eines analytischen Ansatzes eine Typologie von Inzivilitäten vor, die sie als Verstöße gegen fünf basale Kommunikationsnormen begreifen. Diese Normen ermöglichen eine kooperative Kommunikation auch in politischen Konflikten. Der Artikel mit dem Titel „Incivility as a Violation of Communication Norms—A Typology Based on Normative Expectations toward Political Communication“ ist im Oktober im Journal Communication Theory erschienen.

Bormann, M., Tranow, U., Vowe, G. & Ziegele, M. (2021). Incivility as a Violation of Communication Norms — A Typology Based on Normative Expectations toward Political Communication. Communication Theoryhttps://doi.org/10.1093/ct/qtab018

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Wie wählen Nachrichtenaggregatoren und Massenmedien die Nachrichten zu „Migration“ und „Integration“ aus?

Gerhard Vowe stellte in einem Vortrag auf der 8. European Communication Conference die Auswahlkriterien von Nachrichten zu den Themen „Migration“ und „Integration“ vor. Im Fokus standen dabei Nachrichtenaggregatoren wie Google-Alert sowie klassische Massenmedien.

Dohle, M., Kelm, O., Bormann, M., Meißner, F. & Vowe, G. (September, 2021). The political information provider of the future? Comparing the selection of news on migration and integration by Google news aggregators and traditional mass media. Vortrag auf der 8. European Communication Conference, Braga.

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Wie werden Migrant:innen in den deutschen Medien dargestellt? – Vortrag von Gerhard Vowe

In einem Vortrag auf der 8. European Communication Conference im September sprach Gerhard Vowe über die Darstellung von Migrant:innen in der deutschen Medienberichterstattung.

Kelm, O., Bormann, M., Dohle, M. & Vowe, G. (September, 2021). Male, young, and criminal – again? How German media portrayed migrants after the European ‚migrant crisis‘. Vortrag auf der 8. European Communication Conference, Braga.

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Welche Kooperationsprobleme prägen Forschungsverbünde und wie werden sie gelöst? – Vortrag von Gerhard Vowe

Gerhard Vowe referierte in zwei Vorträgen über Kooperationsprobleme in Forschungsverbünden, etwa das Fairness- oder das Commitmentproblem, und zeigte, welche Lösungsstrategien dafür von den Verantwortlichen entwickelt wurden.

Meißner, F., Weinmann, C. & Vowe, G. (2021, August). Which problems do research collaborations face and how can they be solved? An analysis from a self-governance perspective. Paper presented at the 15th Annual Conference of the European Sociological Association (ESA), Barcelona.

Vowe, G. & Weinmann, C. (September, 2021). Kooperationsprobleme und Lösungsstrategien in Forschungsverbünden. Ergebnisse und Arbeitsstand der Düsseldorfer Fallstudien. Vortrag im Online-Workshop mit Vertreter:innen des BMBF.

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Kolloquium: Wie können politische Entscheidungen durch Künstliche Intelligenz unterstützt werden?

Gehard Vowe erörterte im Mai auf dem Kolloquium des Instituts für Sozialwissenschaften an der HHU, wie individuelle Meinungsbildung und Entscheidungen von Gruppen zu politischen Streitfragen  durch Künstliche Intelligenz unterstützt werden können. 

Kelm, O., Weinmann, C. & Vowe, G. (Mai, 2021). Unterstützung politischer Entscheidungen durch Künstliche Intelligenz (UPEKI). Rückblick und Ausblick auf ein Forschungsprojekt der Manchot‐Forschungsgruppe. Vortrag auf dem Institutskolloquium, Düsseldorf.

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Welche Forschungsschwerpunkte sollten zum Themenbereich „Demokratie und Staatsführung“ im zukünftigen EU-Rahmenprogramm „Horizont Europa“ gesetzt werden?

Gerhard Vowe nahm am 12.11.2021 auf Einladung des BMBF am Fachgespräch zu Forschungsschwerpunkten im zukünftigen EU-Rahmenprogramm „Horizont Europa“ teil. Im Fokus des Online Expert:innengespräch stand die Frage, welche Schwerpunkte im Themenbereich „Demokratie und Staatsführung“ im zukünftigen EU-Rahmenprogramm „Horizont Europa“ gesetzt werden sollen.

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Wie digitalisiert war der Bundestagswahlkampf 2021? – 12 Thesen von Gerhard Vowe

Gerhard Vowe beschäftigt sich mit dem Bundestagswahlkampf 2021. In dem Artikel „Wie digitalisiert war der Bundestagswahlkampf 2021? Zwölf Thesen“ erörtert er zentrale Facetten der Digitalisierung des Wahlkampfs. Ergebnis: Der Wahlkampf war weniger digital geprägt als erwartet. Erschienen ist der Artikel in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift für Parteienwissenschaften.

Abstract:
Die Digitalisierung des Wahlkampfs hat viele Facetten, von denen zwölf im Beitrag erörtert werden. Die Pandemie zwang zunächst alle an der Wahl Beteiligten in die Digitalität und löste damit steile Lernkurven aus, prägte aber wenig die Schlussphase des Wahlkampfs. Entscheidende Bedeutung für den Wahlkampf hatte die Skandalisierung des Lachens von Laschet in Erftstadt. Sie war aber nur möglich, weil in diesem Bild die Vorstellungen der Wähler und der Journalisten von Laschet kristallisierten. Insgesamt gewannen die digitalen Medien in der Wähleransprache und in der Anhängermobilisierung weiter an Raum. Insbesondere Microtargeting mittels sozialer Netzmedien ist zur Routine geworden. Für das Wahlergebnis einzelner Parteien waren digitale Medien in unterschiedlicher Richtung von großer Bedeutung. So konnte die AfD ihr Stammwählerpotenzial halten, weil sie an den etablierten Medien vorbei intensiv digital kommunizierte. Und die SPD konnte auch deshalb zulegen, weil sich in der Partei eine Selbstverpflichtung zur digitalen Zurückhaltung durchsetzte. Und nicht zuletzt: Die Legitimität der Wahl war entgegen vieler Befürchtungen auch nicht im Ansatz durch digitale Instrumente gefährdet.

Vowe, G. (2021). Wie digitalisiert war der Bundestagswahlkampf 2021? Zwölf Thesen. MIP Zeitschrift für Parteienwissenschaft, 27(2), 215-229. https://doi.org/10.24338/mip-2021215-229

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„Sexuelle Interaktion in digitalen Kontexten“ – Neue Publikation von Gerhard Vowe

In dem am 30. November erschienen Artikel „Sexual Interaction in Digital Contexts and Its Implications for Sexual Health: A Conceptual Analysis“ beschäftigen sich die Autor:innen mit der Klassifikation von sexuellen Interaktionen in digitalen Kontexten. Zu finden ist die Publikation im Journal Frontiers in Psychology. https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fpsyg.2021.769732/full

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