Archives for Publikationen

„Videos gegen Extremismus – Medienpädagogische Herausforderungen und Implikationen“ – Vortrag von Josephine B. Schmitt

Am 19.01.2022 hält Josephine B. Schmitt einen Vortrag zum Einsatz von Webvideoformaten in der Extremismusprävention im Rahmen der Online-Vortragsreihe „Bildung in der digitalen Welt“ der Universtität Duisburg-Essen.

Inhalt: Der Einsatz von Webvideoformaten hat noch immer Konjunktur in der Extremismusprävention. Sie sollen zum Nachdenken und zu kritischer Partizipation anregen, Wissen und Medienkompetenz vermitteln oder die Bindung an Pluralismus und Demokratie stärken. Doch es gibt Kritik: einerseits an der Qualität, der Reichweite oder den Kosten, andererseits an der Sinnhaftigkeit und Wirksamkeit dieser Formate. Im Rahmen des Vortrags sollen die unterschiedlichen Erfahrungen aus dem Bereich versammelt und im Hinblick auf ihre Wirksamkeit in der Radikalisierungsprävention diskutiert werden.

Ort: Digital (per Zoom)
Zeit: 19.01.2022, 16:15 bis 17:45 Uhr

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Bullshit in Science?– On Epistemic Norms, Credibility and the Role of Science in Society

In einem neuen Artikel betrachtet Susanne Hahn Wissenschaft als Unterfangen normgeleiteter Produktion von Wissen, deren Glaubwürdigkeit und institutioneller Sonderstatus davon abhängt, dass diese Normen auch wissenschaftsintern befolgt werden. Dazu gehört der Umgang mit den Herausforderungen, die sich unter den Bedingungen forcierter öffentlicher Kommunikation ergeben, unter denen auch Wissenschaftler:innen stehen. 

Literaturangabe:
Susanne Hahn, Bullshit in Science?– On Epistemic Norms, Credibility and the Role of Science in Society, in: Jan G. Michel (ed.), Making Scientific Discoveries. Interdisciplinary Reflections, Leiden/Münster 2021, 217-231. doi:10.30965/9783957437044_013

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„Regeln und Normen“ – neuer Handbuchartikel von Susanne Hahn erschienen

Was sind Regeln, was sind Normen? Wie kommen sie in Kraft? Welche Rolle spielen sie speziell für das wirtschaftliche Handeln? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Susanne Hahn in ihrem neuen Beitrag im Handbuch „Handbuch Wirtschaftsphilosophie III. Praktische Wirtschaftsphilosophie“.

Literaturangabe:
Susanne Hahn, Regeln und Normen, in: L. Heidbrink,  A. Lorch, V. Rauen (Hg.), Handbuch Wirtschaftsphilosophie III. Praktische Wirtschaftsphilosophie, Wiesbaden (Springer) 2021, 75-90. https://doi.org/10.1007/978-3-658-22107-2_9

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Einordnung der Ergebnisse der Analyse von Medienberichterstattung zu Migration und Flucht

Wie sind die empirischen Ergebnisse der Analyse von Medienberichterstattung zu Migration und Flucht kommunikationswissenschaftlich einzuordnen? Gerhard Vowe und weitere Autoren diskutieren die Ergebnisse des Projekts „MeKriF – Flucht als Krise“ aus kommunikationswissenschaftlicher Perspektive und erörtern Wirkungen der medialen Inhalte.

Kelm, O., Dohle, M. & Vowe, G. (2021). Diskussion der Ergebnisse aus kommunikationswissenschaftlicher Perspektive. In N. Brüggen, M. Dohle, O. Kelm & E. Müller (Hrsg.), Flucht als Krise? Flucht, Migration und Integration in den Medien sowie die themenbezogene Aneignung durch Heranwachsende (S. 305-311). München: kopaed. https://doi.org/10.5281/zenodo.4741046

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Neue Publikation zum Wandel der politischen Kommunikation in der Online-Welt

In seiner neuen Publikation „Wie verändert sich die politische Kommunikation in der Online-Welt? Sieben Tendenzen des strukturellen Wandels der Öffentlichkeit“ beschäftigt sich Gerhard Vowe mit dem Wandel der politischen Kommunikation in der Online-Welt und den damit einhergehenden Chancen und Risiken für die Demokratie.

Vowe, G. (2021). Wie verändert sich die politische Kommunikation in der Online-Welt? Sieben Tendenzen des strukturellen Wandels der Öffentlichkeit. In D. Schütz, R. Kollmorgen & S. Schäller (Hrsg.), Die neue Mitte? Ideologie und Praxis der populistischen und extremen Rechten (S. 309-320). Köln: Böhlau Verlag.
https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/themen-entdecken/sozial-rechts-und-wirtschaftswissenschaften/politikwissenschaft/56594/die-neue-mitte

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Wie hat Uwe Hasebrink die Kommunikationswissenschaft geprägt? – Beitrag von Gerhard Vowe

Gerhard Vowe beschreibt den theoretischen, empirischen und organisationalen Einfluss von Uwe Hasebrink, Direktor des Hans-Bredow-Instituts für Medienforschung, auf die Kommunikationswissenschaft. Erschienen ist der Beitrag in der Broschüre „Medienumgebungen. Auf den Spuren von Uwe Hasebrink“, welche im Kontext des Eintritts Hasebrinks in den Ruhestand im Oktober 2021 entstanden ist. 

Vowe, G. (2021). Blick und Griff. Wie Uwe Hasebrink die Kommunikationswissenschaft prägt. In Leibniz-Institut für Medienforschung (Hrsg.), Medienumgebungen. Auf den Spuren von Uwe Hasebrink (S. 10-11). Hamburg: Verlag Hans-Bredow-Institut.
https://leibniz-hbi.de/uploads/media/default/cms/media/af6dtz5_medienumgebungen_web.pdf

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Was ist unter „Politik“ zu verstehen? – Beitrag von Gerhard Vowe im Handbuch Politischer Journalismus

In seinem Beitrag „Politikbegriffe“ im Handbuch Politischer Journalismus beschäftigt sich Gerhard Vowe mit der Bedeutung des Politikbegriffes in der Politikwissenschaft, der Journalismustheorie und der empirischen Journalismusforschung.

Vowe, G. (2021). Politikbegriffe. In M. Prinzing & R. Blum (Hrsg.), Handbuch Politischer Journalismus (S. 151-155). Köln: Herbert von Halem.
https://www.halem-verlag.de/handbuch-politischer-journalismus/

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Neue Publikation: Welche Normen prägen die politische Kommunikation und wie ist das zu erklären?

Gerhard Vowe und weitere Autor:innen des Artikels legen auf der Grundlage eines analytischen Ansatzes eine Typologie von Inzivilitäten vor, die sie als Verstöße gegen fünf basale Kommunikationsnormen begreifen. Diese Normen ermöglichen eine kooperative Kommunikation auch in politischen Konflikten. Der Artikel mit dem Titel „Incivility as a Violation of Communication Norms—A Typology Based on Normative Expectations toward Political Communication“ ist im Oktober im Journal Communication Theory erschienen.

Bormann, M., Tranow, U., Vowe, G. & Ziegele, M. (2021). Incivility as a Violation of Communication Norms — A Typology Based on Normative Expectations toward Political Communication. Communication Theoryhttps://doi.org/10.1093/ct/qtab018

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Wie digitalisiert war der Bundestagswahlkampf 2021? – 12 Thesen von Gerhard Vowe

Gerhard Vowe beschäftigt sich mit dem Bundestagswahlkampf 2021. In dem Artikel „Wie digitalisiert war der Bundestagswahlkampf 2021? Zwölf Thesen“ erörtert er zentrale Facetten der Digitalisierung des Wahlkampfs. Ergebnis: Der Wahlkampf war weniger digital geprägt als erwartet. Erschienen ist der Artikel in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift für Parteienwissenschaften.

Abstract:
Die Digitalisierung des Wahlkampfs hat viele Facetten, von denen zwölf im Beitrag erörtert werden. Die Pandemie zwang zunächst alle an der Wahl Beteiligten in die Digitalität und löste damit steile Lernkurven aus, prägte aber wenig die Schlussphase des Wahlkampfs. Entscheidende Bedeutung für den Wahlkampf hatte die Skandalisierung des Lachens von Laschet in Erftstadt. Sie war aber nur möglich, weil in diesem Bild die Vorstellungen der Wähler und der Journalisten von Laschet kristallisierten. Insgesamt gewannen die digitalen Medien in der Wähleransprache und in der Anhängermobilisierung weiter an Raum. Insbesondere Microtargeting mittels sozialer Netzmedien ist zur Routine geworden. Für das Wahlergebnis einzelner Parteien waren digitale Medien in unterschiedlicher Richtung von großer Bedeutung. So konnte die AfD ihr Stammwählerpotenzial halten, weil sie an den etablierten Medien vorbei intensiv digital kommunizierte. Und die SPD konnte auch deshalb zulegen, weil sich in der Partei eine Selbstverpflichtung zur digitalen Zurückhaltung durchsetzte. Und nicht zuletzt: Die Legitimität der Wahl war entgegen vieler Befürchtungen auch nicht im Ansatz durch digitale Instrumente gefährdet.

Vowe, G. (2021). Wie digitalisiert war der Bundestagswahlkampf 2021? Zwölf Thesen. MIP Zeitschrift für Parteienwissenschaft, 27(2), 215-229. https://doi.org/10.24338/mip-2021215-229

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„Sexuelle Interaktion in digitalen Kontexten“ – Neue Publikation von Gerhard Vowe

In dem am 30. November erschienen Artikel „Sexual Interaction in Digital Contexts and Its Implications for Sexual Health: A Conceptual Analysis“ beschäftigen sich die Autor:innen mit der Klassifikation von sexuellen Interaktionen in digitalen Kontexten. Zu finden ist die Publikation im Journal Frontiers in Psychology. https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fpsyg.2021.769732/full

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