Archives for Publikationen

„Krise – Kommunikation – Management: Krisenkommunikation zwischen Kontrolle und Kontrollillusion“ – Dissertation von Esther Laukötter veröffentlicht

Die Dissertation von Esther Laukötter erarbeitet eine soziologische Perspektive auf organisationale Krisenkommunikation.

Abstract:

In einer rationalisierten Welt greifen Krisen zentrale Mechanismen einer Gesellschaft an: Akteure erleben sich ohnmächtig, obwohl sie gesellschaftlich zur Handlungsfähigkeit verpflichtet sind. Im Rahmen der PR-Forschung der letzten dreißig Jahre ist eine breite Forschungsbasis zu Krisenkommunikationsmanagement entstanden. Dort liegt der Fokus allerdings auf intentionaler Kommunikation bzw. strategischem Handeln. Statt auf wirksame Krisenkommunikationsstrategien abzuzielen, entwickelt Laukötter mit dem soziologischen Neo-Institutionalismus eine neue Perspektive auf Krisenkommunikation und zeigt, dass Akteure in Krisen Handlungsfähigkeit darstellen müssen. Akteure aktualisieren und konstituieren mittels Kommunikation die eigene kulturell zugeschriebene Handlungsfähigkeit unter der akuten Bedrohung dieser. Anders ausgedrückt: In Krisen konstituiert und aktualisiert sich das Konstrukt des handlungsfähigen Akteurs, indem er Skripte zur Lösung der Krise abarbeitet.

https://miami.uni-muenster.de/Record/d130c963-1e81-4deb-b4cc-ef820bc24deb/

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Wie unterscheidet sich die Mensch-Maschine-Kommunikation von der Kommunikation zwischen Menschen? Antworten darauf liefern unsere ehemaligen CAIS-Fellows Christina Dürscheid und Ilona Straub

Im dem neu erschienenen Sammelband „Mensch. Maschine. Kommunikation. Beiträge zur Medienlinguistik“ geben unsere ehemaligen CAIS-Fellows Christina Dürscheid und Ilona Straub Antworten auf die Frage, wie sich die Mensch-Maschine-Kommunikation von zwischenmenschlicher Kommunikation unterscheidet. Erschienen ist das Sammelband am 22.11.2021 im Gunter Narr Verlag. https://elibrary.narr.digital/book/10.24053/9783823394716

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Handbook of Computational Social Science with contribution from Katrin Weller

A new Handbook of Computational Social Science has just been published in two volumes:

U. Engel, A. Quan-Haase, S. Xun Liu, & L.E. Lyberg (2022). Handbook of Computational Social Science. Volume 1 Theory, Case Studies and Ethics. Routledge. ISBN 9780367456528 https://www.routledge.com/Handbook-of-Computational-Social-Science-Volume-1-Theory-Case-Studies/Engel-Quan-Haase-Liu-Lyberg/p/book/9780367456528

U. Engel, A. Quan-Haase, S. Xun Liu, & L.E. Lyberg (2022). Handbook of Computational Social Science. Volume 2 Data Science, Statistical Modelling, and Machine Learning Methods. Routledge. ISBN 9781032077703 https://www.routledge.com/Handbook-of-Computational-Social-Science-Volume-2-Data-Science-Statistical/Engel-Quan-Haase-Liu-Lyberg/p/book/9781032077703

The second volume includes the following chapter:
Indira Sen, Fabian Flöck, Katrin Weller, Bernd Weiß and Claudia Wagner: Applying a Total Error Framework for Digital Traces to Social Media Research. 

In this chapter, the authors use different application scenarios to explain how their Total Error Framework for Digital Traces of Human Behavior on Online Platforms (TED-On) can be applied to research scenarios that are based on data collected from Online Platforms (such as social media) in order to identify potential pitfalls and limitations in the research design. 

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Notwendigkeit vs. leere Versprechen? Artikel zur Interdisziplinarität in der Digitalisierungsforschung erschienen

Die CAIS-Forscher:innen Josephine B. Schmitt, Matthias Begenat, Maximilian Brenker und Christoph Bieber haben sich in einem Beitrag mit der interdisziplinären Arbeit in der Digitalisierungsforschung auseinandergesetzt. Vorgestellt werden ausgewählte Ergebnisse eines explorativ angelegten Online-Real-Time-Delphi.

Schmitt, J. B.; Begenat, M.; Brenker, M. & Bieber, C. (2021). Interdisziplinarität in der Digitalisierungsforschung. Notwendigkeit oder leeres Versprechen für progressives wissenschaftliches Arbeiten? die hochschule. journal für wissenschaft und bildung. 

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„Künstliche Intelligenz als Instrument des Umweltschutzes. Zur rechtlichen Bewertung der Umweltwirkungen intelligenter Technologien“ – Neue Publikation von Hannah Ruschemeier

Ruschemeier, H. (2021). Künstliche Intelligenz als Instrument des Umweltschutzes. Zur rechtlichen Bewertung der Umweltwirkungen intelligenter Technologien (mit Mario Martini), in: ZUR 10/2021, 515-532 (i.E.).

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