CAIS @ Digitaltag 2021

Wie kann uns die Digitalisierung helfen? Aktuelle Forschung zu KI und Nachhaltigkeit

18. Juni 2021, 10:30 – 12:00 Uhr

Digitaltag 2021

Wie kann die Digitalisierung dabei helfen, gesellschaftliche Probleme zu lösen? Welche digitalen Werkzeuge können uns im Alltag helfen, unseren Berufen nachzugehen? Wie können wir mithilfe digitaler Tools Ressourcen sparen? Wie sollten wir uns im digitalen Raum verhalten, um auch hier nachhaltig zu agieren? Wie schätzt die Bevölkerung den Einsatz und die Bedeutung von Künstlicher Intelligenz ein?

Das CAIS stellt am Digitaltag 2021 in Kurzvorträgen vier aktuelle Forschungsprojekte zu KI und Nachhaltigkeit vor. Sehen Sie sich unsere Vorträge an, besuchen Sie uns in Gather.Town und stellen Sie dort Ihre Fragen im persönlichen Gespräch mit den Forscher:innen.

Virtuelles Meet-the-Scientists

Ab 10:30 Uhr öffnen wir die Tore zu unserem virtuellen CAIS: Besuchen Sie uns, schauen Sie sich um und treten Sie in direkten Kontakt zu unseren Forscher:innen. Über das Gather.Town ermöglichen wir Ihnen den direkten Austausch mit unseren Forscher:innen. Sie haben Fragen oder Anmerkungen zu den Kurzvorträgen? Sie möchten mehr erfahren, wie die Projekte arbeiten? Sie haben Ihre ganz eigenen Ideen, wie Digitalisierung in verschiedenen Lebensbereichen eingesetzt werden kann? Sie sind herzlich eingeladen, all das mit unseren Forscher:innen zu besprechen.

Der Zugang zu Gather.Town ist offen. Wir freuen uns über jeden Gast, der sich an dem Austausch beteiligt.

So funktioniert Gather.Town

Der Login in Gather.Town funktioniert ohne vorherige Registrierung über den untenstehenden Link. Vergeben Sie einen Namen und suchen sich sich einen Avatar aus, mit dem Sie sich in dem virtuellen Büro mit Hilfe der Pfeiltasten bewegen können. Die Kamera sowie das Mikrofon dürfen eingeschaltet werden, um den Austausch mit den Forscher:innen zu ermöglichen. Nähert sich Ihr Avatar einem anderen, öffnet sich das Dialogfenster und über einen Videochat findet das Gespräch mit den Forscher:innen statt.

Wie berichten die Medien über Künstliche Intelligenz und was denkt die Bevölkerung darüber?

Kimon Kieslich (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)

Wie verläuft die aktuelle Diskussion über Künstliche Intelligenz in den Medien? Welche Einstellungen gegenüber KI gibt es in der Bevölkerung? Der Meinungsmonitor Künstliche Intelligenz beobachtet dauerhaft und verlässlich die öffentliche Auseinandersetzung zum Thema KI. Beispielsweise zeigt der MeMo:KI, welche Aspekte der Technologie besonders hervorgehoben werden und was die Bevölkerung darüber denkt. Im Fokus steht dabei vor allem auch die Vorstellungen der Menschen zu einer sozial- und demokratieverträglichen Technikgestaltung. Dies ist besonders relevant für Entscheider:innen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Wie kann Digitalisierung nachhaltig gestaltet werden?

Laura Kocksch (Ruhr-Universität Bochum, CAIS-Fellow)

Wie kann der Einsatz von digitalen Werkzeugen ressourcensparend und nachhaltig gestaltet werden? Die Erhebung, Verarbeitung und  Speicherung von digitalen Daten muss den Bedürfnissen von unterschiedlichen Gruppen aus der Bevölkerung gerecht werden. Bisher wurde dabei aber kaum beachtet, wie das Datenmangement in der Wissenschaft, der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft auch nachhaltig organisiert werden kann.

Was können wir aus der Digitalisierung beruflicher Arbeit in der Corona-Pandemie hinsichtlich der Ausgestaltung von Digitalisierungsprozessen lernen?

Dr. Kathrin Friederike Müller (Universität Rostock, CAIS-Fellow)

Durch die Corona-Pandemie ist das berufliche Arbeiten in kurzer Zeit umfassend digitalisiert worden. Dies gilt besonders für Berufe, die bisher überwiegend im persönlichen Kontakt gearbeitet haben. Wie haben es Seminarleiter:innen von Weiterbildungsanbietern, Sporttrainer:innen und Sozialarbeiter:innen geschafft, digitale Pfade zu betreten? Und welche Schwierigkeiten mussten sie dabei meistern? Was davon bleibt nach der Pandemie?

Wie kann uns die Digitalisierung beim Ressourcensparen helfen?

Lukas Tomberg (RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung)

Wie können digitale Messungen dabei helfen, Ressourcen zu schützen? Der wachsende Bedarf an Energie und Wasser verursacht globale Umweltprobleme sowie soziale Spannungen und macht wirksame Maßnahmen zur Ressourcenschonung erforderlich. Im Projekt wird untersucht, welche Potentiale zur Ressourcenschonung digitale Messungen im Haushalt eröffnen. Ganz konkret wurden hier digitale Duschköpfe getestet, die schon während des Duschens anzeigen, wie hoch der Wasser- und Energieverbrauch ist.

Beteiligte Forscher:innen

Kimon Kieslich

Kimon Kieslich forscht als Projektmitarbeiter im Meinungsmontior Künstliche Intelligenz [MeMo:KI] an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Er interessiert sich insbesondere für die öffentliche Wahrnehmung sowie die Medienberichterstattung über ethische Aspekte von KI.

Laura Kocksch

Laura Kocksch promoviert derzeit zu Cybersicherheit als akuter Herausforderung postmoderner Gesellschaften. Als Anthropologin interessiert sie sich für die technische Gestaltung des “Anthropocenes”. In ihrer Arbeit am Ruhr University Science and Technology Studies Lab (RUSTlab) entwickelt sie kollaborative und partizipative Methoden zur Vermittlung zwischen Wissenschaft, Öffentlichkeit und Technologieentwicklung.

Dr. Kathrin Friederike Müller

Dr. Kathrin Friederike Müller ist Kommunikationswissenschaftlerin an der Universität Rostock und zurzeit Fellow am CAIS. Sie forscht zur Nutzung und Aneignung digitaler Medien und beschäftigt sich mit Fragen der Mediatisierung.

Lukas Tomberg

Lukas Tomberg ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in Forschungsgruppe “Prosoziales Verhalten” am RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung. Er beschäftigt sich in verschiedenen Kontexten mit der Frage, wie die Verhaltensökonomik im Alltag gesellschaftliche Probleme lösen kann.