PM (Un-)Sichtbarkeit im digitalen Zeitalter

Teilnehmerinnen des Workshops:
  • Dr. Annekatrin Bock
    Leibniz Institut für internationale Schulbuchforschung, Braunschweig
  • Dr. Cornelia Brantner
    IWAF – Institut für Wissenskommunikation und angewandte Forschung GmbH, Wien
  • Dr. Hanne Detel
    Universität Tübingen, Institut für Medienwissenschaft
  • Prof. Dr. Ines Engelmann
    Friedrich-Schiller-Universität Jena, Institut für Kommunikationswissenschaft
  • PD Dr. Merja Mahrt
    Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Institut für Sozialwissenschaften
  • Dr. Anne Schulze
    Hochschule Koblenz, Fachbereich für Sozialwissenschaften
  • Dr. Nina Springer
    Södertörn University Stockholm, School of Social Sciences
  • Dr. Helena Stehle
    Universität Hohenheim, Fachgebiet für Kommunikationswissenschaft und Journalistik
  • Dr. Claudia Wilhelm
    Universität Erfurt, Seminar für Medien- und Kommunikationswissenschaft
  • Dr. Birgit Mangels-Voegt
    KOMPASS Beratung, Schwanewede (externe Moderation)
Pressemitteilung: Arbeitsgemeinschaft zu (Un-)Sichtbarkeit im digitalen Zeitalter startet

Bochum, 28.08.2018.

Die neu gegründete Arbeitsgemeinschaft „Hide and See(k) – Visibility in the Digital Age“ traf sich am 16. und 17.08.2018 zum zweitägigen Auftaktworkshop am Center of Advanced Internet Studies (CAIS) in Bochum. Die Arbeitsgemeinschaft besteht aus Wissenschaftlerinnen deutscher, österreichischer, schweizerischer und schwedischer Universitäten und untersucht, wie wichtig Sichtbarkeit bzw. Unsichtbarkeit in der digitalen Welt ist.

Die Arbeitsgemeinschaft setzt sich mit der Frage auseinander: Welche Bedeutung hat (Un-)Sichtbarkeit in der digitalen Welt, wie entsteht sie und welche Folgen hat sie für einzelne AkteurInnen, Organisationen und gesellschaftlich relevante Prozesse? Während des Auftaktworkshops am CAIS diskutierten die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft unterschiedliche Perspektiven und Ansätze zu (Un-)Sichtbarkeit im digitalen Zeitalter und erörterten, wie diese theoretisch und methodisch erfasst werden können. Die Themenfelder beinhalteten dabei sowohl aktuelle Phänomene wie „Hate Speech“, die zur sichtbaren Einschüchterung und Bedrohung von Menschen eingesetzt wird, als auch gesellschaftspolitische Aspekte wie z. B. die Frage, wie Individuen und Organisationen mit einer fortschreitenden gewollten oder ungewollten Sichtbarkeit einer großen Menge an Datenspuren umgehen können.
Die Forscherinnen wollen mit ihrer Zusammenarbeit langfristig das Themenfeld im wissenschaftlichen und öffentlichen Diskurs etablieren. Während des Workshops wurden daher gemeinsame Forschungsvorhaben sowie weitere Arbeitsschritte wie beispielsweise Vorträge und Publikationen geplant. Auf diese Weise legten die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft die Basis für die weitere gemeinsame intensive und fokussierte Arbeit zu diesem wichtigen Themenfeld.

 

Hintergrund der Arbeitsgemeinschaft:
In Zeiten der Digitalisierung werden Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit zu bedeutenden Kategorien, um Kommunikation insbesondere im Internet zu beschreiben und zu erklären. Drei Dimensionen sind dabei vor allem relevant: die Sichtbarkeit von Daten, von Personen und Institutionen sowie von Strukturen und Prozessen. Es geht dabei erstens um Bedingungen der Zugänglichkeit und Verfügbarkeit von Informationen. Zweitens wirft die Sichtbarkeit von Personen und Institutionen Fragen nach deren Sprechfähigkeit und Meinungsführerschaft auf. Nicht zuletzt geht es drittens um die Frage, was in der digitalen Kommunikation sichtbar wird bzw. was bewusst oder unbewusst (nicht) sichtbar gemacht wird.
Die Arbeitsgemeinschaft besteht aus Wissenschaftlerinnen deutscher, österreichischer, schweizerischer und schwedischer Universitäten. Sie arbeiten zu zentralen Feldern der Medien- und Kommunikationswissenschaft und vertreten unterschiedliche theoretische und empirische Herangehensweisen, die eine breite Erfassung des Begriffs „Sichtbarkeit“ erlauben.

Inhaltliche Ansprechpartnerinnen:

Dr. Helena Stehle

Universität Hohenheim
Fachgebiet für Kommunikationswissenschaft, insb. Journalistik
Fruwirthstraße 49
D-70599 Stuttgart
Telefon: +49 711 459-24294
Telefax: +49 711 459-23429
E-Mail: helena.stehle@uni-hohenheim.de

Dr. Annekatrin Bock

Georg-Eckert-Institut
Leibniz Institut für internationale Schulbuchforschung
Abteilung Schulbuch als Medium – SAM
Celler Str. 3
D-38114 Braunschweig
Tel. +49 (0)531 59099-345
E-Mail: bock@leibniz-gei.de

Ansprechpartner CAIS Förderprogramme/Pressekontakt:

Dr. Matthias Begenat

Center for Advanced Internet Studies (CAIS) GmbH
Leiter für Wissenstransfer und Öffentlichkeitsarbeit
Universitätsstr. 104
D-44799 Bochum
Tel. +49 234 544 96 047
E-Mail: matthias.begenat@cais.nrw