Organe und Gremien

Organisation

Gegründet wurde das CAIS im November 2016 als eigenständiges Forschungskolleg in der Rechtsform einer gemeinnützigen GmbH. Seine Gesellschafter sind die Ruhr-Universität Bochum, die Universität Duisburg-Essen, die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, die Westfälische Wilhelms-Universität Münster und das Grimme-Institut (Marl).

Gefördert wird das CAIS durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

An der Ruhr-Universität Bochum ist das Horst Görtz Institut für IT-Sicherheit (HGI) angesiedelt mit dem  DFG-Graduiertenkolleg „New Challenges for Cryptography in Ubiquitous Computing“ (Ubi-Crypt) und dem interdisziplinären NRW Forschungskolleg „SecHuman“ mit dem Thema „Sicherheit für Menschen im Cyberspace“. Die  Mercator Forschergruppe „Räume anthropologischen Wissens“ (MRG) arbeitet interdisziplinär zu anthropologischen Fragen mit einem Fokus auf der kulturellen Bedeutung digitaler Medien und des Internets. Das Institut für Geistiges Eigentum, Datenschutz und IT (IGEDI) der Juristischen Fakultät steuert rechtswissenschaftliche Expertise zur Internetforschung bei.

An der Universität Duisburg-Essen spielt die Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Folgen der Digitalisierung in mehrfacher Hinsicht eine wichtige Rolle. Zentrale Ankerpunkte sind das Learning Lab im Bereich der Bildungsforschung, das DFG-Graduiertenkolleg „User-Centered Social Media“ im Bereich Informatik und Psychologie, die Beteiligungen an der NRW-Förderlinie Digitale Gesellschaft, das politikwissenschaftlich-computerlinguistische Entwicklungsprojekt PolMine sowie das von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Graduiertenkolleg „Die Arbeit und ihre Subjekte“.

An der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ist ein inter- und transdisziplinärer Schwerpunkt in der Internetforschung mit drei Säulen etabliert: das NRW Forschungskolleg „Online-Partizipation“, die DFG-Forschergruppe „Politische Kommunikation in der Online-Welt“ sowie das Düsseldorfer Institut für Internet und Demokratie (DIID). An der HHU existiert zudem mit dem Düsseldorf Institute for Competition Economics (DICE) ein schon heute europaweit führendes akademisches Zentrum für wettbewerbsökonomische Fragen, das sich in einem seiner Schwerpunkte mit den Konsequenzen der Digitalisierung für die Wirtschaft beschäftigt.

An der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster sind besonders das Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht (ITM), das Zentrum für Urbane, Regionale Innovation und Internet (URI) am Institut für Politikwissenschaft, das DFG-Graduiertenkolleg Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt“  und das European Research Center for Information Systems (ERCIS) im Bereich Internetforschung tätig. Als Landeskompetenzzentrum für NRW widmet sich das ITM rechtlichen Fragestellungen rund um die Themen der Nutzung und Ausgestaltung des Internets, der Medien und der Kommunikation. Am ITM ist außerdem eine Forschungsstelle Recht im Deutschen Forschungsnetz (DFN) angesiedelt.

Das Grimme-Institut, bekannt durch den Grimme-Preis für Qualitätsfernsehen und den Grimme Online Award für publizistische Internet-Angebote, zählt zu den renommierten Forschungs- und Dienstleistungseinrichtungen, die sich mit Fragen der Medienqualität, der Medienbildung und der Medienkommunikation befassen. Die Kompetenz des Instituts liegt in der Beobachtung, Analyse und Bewertung von Medienangeboten und Medienentwicklungen, in der Erschließung neuer Möglichkeiten der Mediennutzung sowie im Wissenstransfer zwischen gesellschaftlichen Gruppen, der Politik und der Medienwirtschaft. Das gemeinsam mit der Universität zu Köln gegründete Grimme-Forschungskolleg untersucht Fragen digitaler Kommunikationskulturen und gesellschaftlicher Wandlungsprozesse.

Geleitet wird das CAIS durch

Unterstützt wird die Leitung durch das Team des CAIS.

Die Programmkommission ist für die Ausschreibung der Programmlinien und die Auswahl der Anträge verantwortlich.

Die eingereichten Anträge werden von der Kommission nach folgenden Kriterien bewertet:

  • Übereinstimmung mit der Forschungsagenda des CAIS
  • wissenschaftliche Exzellenz und Relevanz des Vorhabens
  • Innovationspotenzial
  • trans- und interdisziplinäre Ausrichtung
  • fachliches Profil und Kompetenz der Bewerber*innen. Bei Bedarf werden externe Gutach­te­r*in­nen mit ausgewiesener Expertise heran­gezogen.
  • Unter Berücksichtigung einer ausge­wogenen Balan­ce zwischen den Programmlinien und Forschungsdisziplinen einerseits sowie den vorhandenen Kapazitäten andererseits entscheidet die Kommission abschließend über die Anträge.

Mitglieder der Programmkommission sind:

Ralf Benzmüller gründete 2004 die G DATA SecurityLabs. Dort war er verantwortlich für die Entwicklung von effizienten Analyseverfahren und die Integration von proaktiven Schutztechnologien gegen aktuelle Malware-Bedrohungen. In mehreren wissenschaftlichen Forschungsprojekten entstanden neuartige Lösungsansätze zur Erkennung und Bekämpfung von Angriffen im Umfeld von Botnetzen, Webseiten und Smartphones. In seiner aktuellen Position ist er verantwortlich für die Koordination von Kooperationen und Forschungsaktivitäten. Neben seiner Tätigkeit in den G DATA SecurityLabs ist Ralf Benzmüller Verfasser zahlreicher Fachartikel über Online-Bedrohungen. Er ist außerdem Dozent an der International School of IT Security (is-its) und Mitglied in zahlreichen Branchenverbänden und Organisationen mit Themenschwerpunkt Cyber-Sicherheit und Bekämpfung von CyberCrime.

Professor Dr. Bernd Blöbaum ist Professor für Kommunikationswissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Er ist Sprecher des interdisziplinären DFG-Graduiertenkollegs „Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt“. In der Forschung befasst er sich mit der Frage, warum Vertrauen in gesellschaftliche Bereiche wie Medien erodiert und wie es wieder hergestellt werden kann. Weitere Forschungsthemen sind Wissenschaftskommunikation und Rezeption von (digitalen) Medien. 2013 war er Fellow an der Universität Oxford (Reuters Institute for the Study of Journalism) und 2015 Fellow am Alfried Krupp Wissenschaftskolleg in Greifswald. Bernd Blöbaum ist Vorsitzender der Rektoratskommission für wissenschaftlichen Nachwuchs an der Universität Münster.

Dr. Isabelle Borucki ist als Akademische Rätin a.Z. Leiterin der Nachwuchsforschergruppe „DIPART – Digitale Parteienforschung. Parteien im digitalen Wandel“ an der NRW School of Governance, Institut für Politikwissenschaft der Universität Duisburg-Essen. Sie ist Sprecherin des Arbeitskreises Politik und Kommunikation in der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) und der Standing Group Internet and Politics des European Consortium for Political Research (ECPR). Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen u.a. die Parteienforschung, die Vergleichende System- und Regierungslehre und die Politische Kommunikation (insbes. Digitalisierung und neue Medien).

Dr. Frauke Gerlach ist Direktorin und Geschäftsführerin des Grimme-Instituts – Gesellschaft für Medien, Bildung und Kultur mbH sowie Geschäftsführerin des Grimme-Forschungskollegs an der Universität zu Köln. Zu ihren Fachgebieten zählen das Verfassungs- und Medienrecht. Ihr Forschungsinteresse liegt im Bereich der interdisziplinären Ansätze (Rechts- und Politikwissenschaft sowie Systemtheorien) von Steuerungstheorien im Rahmen komplexer Mehrebenensysteme und Media Governance. Ihre transdisziplinäre Arbeit bezieht sich auf praxisorientierte Lösungsansätze an den Schnittstellen zwischen digitalen Medien, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft.

Professor Dr. Thorsten Holz leitet den Lehrstuhl für Systemsicherheit an der Ruhr-Universität Bochum (Horst Görtz Institut für IT-Sicherheit). Seine Forschungsinteressen liegen im Bereich der angewandten Aspekte von sicheren IT-Systemen mit Schwerpunkt auf systemnaher IT-Sicherheit. Seine Arbeit konzentriert sich dabei auf Themen wie die automatisierte Analyse von Schadsoftware, internetweite Beobachtung von aktuellen Angriffstrends und die Entwicklung von Defensivmaßnahmen. Im Jahr 2011 erhielt Thorsten Holz den Heinz Maier-Leibnitz-Preis der DFG und im Jahr 2015 einen ERC Starting Grant.

Dr. Katharina Kinder-Kurlanda leitet als Senior Researcher das Team ‚Data Linking & Data Security‘ sowie das Secure Data Center am GESIS – Leibniz Institut für Sozialwissenschaften in Köln. Sie beschäftigt sich dort u.a. mit (Social Media) Data Sharing und sicheren Datenzugangsmöglichkeiten. Sie hat Kulturanthropologie und Informatik studiert und lehrt am Institut für Web Science and Technologies der Universität Koblenz-Landau. Ihre hauptsächlichen Forschungsinteressen sind die Epistemologie von Big Data & Social Media-Forschung, Algorithmen, Internet Research Ethics, Privacy, Datenschutz, Datensicherheit und das Internet of Things in Organisationen. Sie ist Program Chair der 9. International ACM Web Science Conference 2017 und Mitglied des Ethics Committee der Association of Internet Researchers (AoIR).

Professor Dr. Christiane Eilders ist Professorin für Kommunikations- und Medienwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Sie ist u.a. Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Bundeszentrale für politische Bildung und Mitherausgeberin der Fachzeitschrift Publizistik.

Professor Dr. Jens Schröter ist seit 2015 Inhaber des Lehrstuhls für Medienkulturwissenschaft am Institut für Sprach-, Medien- und Musikwissenschaft der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Er war von 2008 bis 2012 Leiter der Graduiertenschule „Locating Media“ und ist seit 2012 einer der antragstellenden Wissenschaftler des DFG-Graduiertenkollegs „Locating Media“. Von 2010 bis 2014 war er Leiter des DFG-Forschungsprojekts „Die Fernsehserie als Reflexion und Projektion des Wandels“. Schröter forscht zu Theorien und Geschichte digitaler Medien, Theorien und Geschichte der Fotografie, Intermedialität, dreidimensionalen Bildern, Medientheorie in Diskussion mit der Wertkritik, Audiomedien und auditiver Kultur sowie zu Fernsehserien.

Der Beirat berät das CAIS bei der strategischen und programmatischen Weiterentwicklung und gibt Impulse und Empfehlungen zu Themenschwerpunkten und der Umsetzung der Förderlinien. In regelmäßigen Intervallen evaluiert der Beirat das Center.

Mitglieder des Beirats sind:

Angela Freimuth ist Mitglied und Vizepräsidentin des Landtags Nordrhein-Westfalen und u.a. Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion für Wissenschaft und Forschung und in der Enquetekommission III Zukunft der parlamentarischen Demokratie. Ihr Interesse gilt den rechtlichen Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche digitale Transformation, den Anforderungen an das Bildungssystem und den Auswirkungen der Digitalisierung auf gesellschaftliche und politische Prozesse.

Dr. Harald Gapski leitet den Bereich Forschung am Grimme-Institut in Marl und arbeitet in Projekten des Grimme-Forschungskollegs an der Universität zu Köln. Er war Fulbright-Stipendiat an der New School (USA) sowie externer Sachverständiger der Enquete-Kommission “Internet und digitale Gesellschaft” des Deutschen Bundestags (2011) und des Projektbeirates des Bundes (BIBB, 2014/15). Seine Forschungs- und Vermittlungsinteressen liegen im Schnittfeld von Bildung, Digitaltechnologie und Medientheorie mit aktuellen Arbeiten zu Digitalkompetenzen und Big Data, Scoring und digitale Souveränität.

Prof. Dr. Manfred Hauswirth ist geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS), Inhaber des Lehrstuhls für „Open Distributed Systems“ an der Technischen Universität Berlin und Direktor im Weizenbaum-Institut, dem deutschen Internet-Institut. Er ist unter anderem Partner im „Web Science Trust Network of Laboratories” (WSTNet), Principal Investigator im Einstein Center Digital Future (ECDF) und dem Berlin Institute for the Foundations of Learning and Data (BIFOLD), sowie Co-Sprecher für den Bereich Quantencomputing bei der Fraunhofer-Gesellschaft und als Experte in zahlreiche Beiräte und Gremien zur Digitalisierung eingebunden.

Dr. rer. nat. Dirk Hecker leitet als stellvertretender Institutsleiter das Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS in Sankt Augustin. Er ist zudem Geschäftsführer der »Fraunhofer-Allianz Big Data und Künstliche Intelligenz«, einem Verbund von über 30 Fraunhofer-Instituten zur branchenübergreifenden Forschung und Technologieentwicklung. Überdies ist Dr. Dirk Hecker Mitglied des Direktoriums der Fraunhofer Academy sowie Initiator und wissenschaftlicher Direktor der Kompetenzplattform KI.NRW.

Carla Hustedt leitet das multidisziplinäre Projekt „Ethik der Algorithmen“ der Bertelsmann Stiftung. Gemeinsam mit ihrem Team forscht sie zu den Chancen und Risiken algorithmischer Entscheidungsfindung und entwickelt praktische Lösungen zur gemeinwohlorientierten Nutzung der Technologie. Sie koordinierte die Entwicklung der Algo.Rules, 9 Regeln für die ethische Gestaltung algorithmischer Systeme, und den darauf aufbauenden Vorschlag für die Etablierung eines KI-Ethik Labels. 2019 beriet sie außerdem die KI-Enquete Kommission des deutschen Bundestages zur Transparenz von Künstlicher Intelligenz. Carla Hustedt hat einen Master in Public Administration von der London School of Economics, mit einem Fokus auf Verhaltensökonomie und E-Governance und einen Master in Public Policy von der Hertie School of Governance.

Prof. Dr. Nicole Krämer ist Professorin für Sozialpsychologie, Medien und Kommunikation an der Universität Duisburg-Essen. Sie schloss 2001 ihre Dissertation an der Universität zu Köln ab und habilitierte 2006 an der Universität zu Köln zur sozialen Wirkung virtueller Assistenten. Sie absolvierte längere Forschungsaufenthalte an der Cambridge University (2003) und verschiedenen US-Universitäten (2015). In ihrer Forschung fokussiert sie sowohl sozial- und medienpsychologische Aspekte der Mensch-Technik-Interaktion als auch der computervermittelten Interaktion. Sie leitet mehrere Forschungsprojekte zur Meinungsbildung in sozialen Medien, den gesellschaftlichen Auswirkungen Künstlicher Intelligenz sowie zu psychologischen Aspekten von Privatheit.

Prof. Dr. Martin Mauve leitet seit 2003 den Lehrstuhl für Rechnernetze und Kommunikationssysteme an der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf. Seine Forschungsinteressen liegen im Bereich der skalierbaren Online-Diskussion und Online-Entscheidungsfindung. Martin Mauve ist Sprecher des Forschungskollegs Online-Partizipation, Co-Sprecher der Manchot Forschungsgruppe „Entscheidungsfindung mit Hilfe von Methoden der Künstlichen Intelligenz und Gründungsdirektor des Heine Centers for Artificial Intelligence and Data Science (HeiCAD). Von 2014 bis 2019 war er Dekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf.

Prof. Dr. Barbara Pfetsch ist Professorin für Kommunikationswissenschaft und Leiterin der Arbeitsstelle Kommunikationstheorie und Medienwirkungsforschung an der Freien Universität Berlin. Sie ist Principal Investigator und Projektleiterin am Weizenbaum-Institut für die Vernetzte Gesellschaft und im SFB 1265 „Re-Figuration von Räumen“ an der TU Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind international vergleichende Untersuchungen von Öffentlichkeit und politischer Kommunikation sowie transnationalen Themennetzwerken und Debatten in digitalen Medien.

Prof. Dr. Nikol Rummel ist seit 2010 Professorin für Pädagogische Psychologie an der Ruhr-Universität Bochum und seit 2008 als Adjunct Professor am Human Computer Interaction Institute an der Carnegie Mellon University in Pittsburgh, USA, kooptiert. Ihre Forschungsinteressen liegen im Schnittpunkt von Pädagogischer und Kognitiver Psychologie, digitaler Lehr-Lernforschung und Bildungstechnologie mit einem Schwerpunkt auf der (adaptiven) instruktionalen Unterstützung des computergestützten Lernens und Arbeitens in Gruppen. Sie war Präsidentin der International Society of the Learning Sciences (20162017), ist Senatorin im Senat der Ruhr-Universität Bochum, gewähltes Mitglied des Senatsausschuss Wettbewerb (SAW) der Leibniz-Gemeinschaft und Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats des Leibniz-Wissenschafts-Campus „Cognitive Interfaces“, Tübingen.

Prof. Dr. Ulrike Röttger ist Professorin für Public-Relations-Forschung am Institut für Kommunikationswissenschaft der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU). Sie ist u.a. Mitglied des DFG-Graduiertenkollegs Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt und des Zentrums zur Erforschung digitalisierter Öffentlichkeiten an der WWU. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen u.a. das Themenfeld Vertrauen und öffentliche (strategische) Kommunikation sowie den Einsatz von künstlicher Intelligenz und Big Data in der strategischen Kommunikation.

Oliver Suchy ist Politologe und arbeitet beim Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Dort leitet er die Abteilung „Digitale Arbeitswelten und Arbeitsweltberichterstattung“. Das Themenspektrum reicht von mobiler Arbeit über Plattformarbeit bis zu Künstlicher Intelligenz (KI) in der Arbeitswelt. Suchy arbeitet im KI-Netzwerk der OECD ONE AI, ist Mitglied der KI-Plattform „Lernende Systeme“ des BMBF sowie zur „Digitalen Arbeitswelt“ im BMAS. Er vertritt den DGB u.a. im Steuerkreis der Initiative „Neue Qualität der Arbeit“ (INQA) sowie im Beraterkreis zum BMBF-Forschungsprogramm „Zukunft der Arbeit“. Oliver Suchy hat zwei Kinder und lebt in Berlin.

Prof. Dr. Christof Wolf ist seit 2015 Präsident der GESIS Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften und seit 2009 Professor für Soziologie an der Universität Mannheim. Er ist außerdem Sprecher von KonsortSWD in der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur. Als Vertreter einer Forschungsinfrastruktur für die Sozialwissenschaften ist Christof Wolf aktuell insbesondere an der Förderung von Aktivitäten zur Erschließung und Nutzbarmachung digitaler Daten interessiert. Seine Forschungsschwerpunkte sind Sozialstrukturanalyse, Gesundheitssoziologie und Netzwerkforschung.

Prof. Dr. Andreas Ostendorf (Vorsitzender) – Prorektor für Forschung, Transfer und wissenschaftlichen Nachwuchs der Ruhr-Universität Bochum,

Prof. Dr. Anja Steinbeck – Rektorin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf,

Prof. Dr. Monika Stoll – Prorektorin für Forschung der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster.

Prof. Dr. Dr. med. Dagmar Führer-Sakel – Prorektorin für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und Wissenstransfer der Universität Duisburg-Essen.

Birgit Krutzke – Kaufmännische Leitung, Grimme-Insititut.